Noch mehr Durchgangsverkehr in Eglosheim und der Weststadt führt zum Verkehrsinfarkt!

 

 

Die Folgen eines Ausbaus:

 

Der Vorteil, ohne Umweg von Eglosheim aus ins Kaufland zu fahren, wird zum Nachteil, weil das dem Einzelhandel in Eglosheim schadet.

Die Strombergstraße wird parallel zur Ostumfahrung Asperg geplant, die bereits beschlossen ist. Die Strombergstraße würde allein rund 20 % des Autoverkehrs, der 2015 sonst über die Ostumfahrung laufen würde, abziehen und so Verkehr nur verlagern.

Die Verbindung zwischen Eglosheim und der Weststadt ist ein weiteres Puzzleteil für eine schnelle Trasse durch den Westen Ludwigsburgs, von dem CDU und FWV schon lange träumen. 

 

Die Stadtverwaltung rechnet mit einer Verkehrsabnahme in der Talallee. Die Strombergstraße hätte 2015 aber ein weit höheres Verkehrsaufkommen als die Talallee ohne Strombergstraße. Es würde also zusätzlicher Verkehr angezogen.

siehe Mitteilungsvorlage des Gemeinderats 217/5 vom 19.05.2005
Kfz_Verkehrsprognose2015.jpg (768670 Byte)
 

 Durch den Ausbau der Strombergstraße steigt insbesondere die verkehrliche Belastung in Eglosheim massiv und unzumutbar auf folgende  Gesamtzahlen an:

 Mindestens 8.000 Fahrzeuge auf der Strombergstraße
 Mindestens 6.000 Fahrzeuge auf der Katharinenstraße
 Mindestens 10.000 Fahrzeuge auf der Markgröninger Straße 
 Mindestens 60.000-70.000 Fahrzeuge auf der Frankfurter Straße / B 27

 

- Weitere Planungen rund um die Strombergstraße -

 

Abschnitt 1 (1. Baustein Bahntrasse): 
Kosten: 10 Mio. €
Abschnitt 2 (Verlängerung der Trasse bis zur Reuteallee/B27): 
Kosten: 10 Mio. €
Abschnitt 3 (von Bahnunterführung bis Markgröninger Straße): 
Kosten: 5 Mio. €

erwartete Verkehrsmenge: 22.000 - 24.000 Kfz/Tag

 Insgesamt 25 Mio. € für:
 - einen gewaltigen Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet südlich der Bahnlinie
 - eine massive Verkehrszunahme in Eglosheim und der Weststadt

 

hier die verschiedenen 'Planungsvarianten' 

 

 

 
LKZ 13.07.07

So sieht die Planung der Stadt aus. Über die Autobahn und die Trasse nach Osten soll Eglosheim entlastet werden.

„Die Umgehung ist eine Alternative für den Tunnel“, sagte Oberbürgermeister Werner Spec gestern Nachmittag vor der Presse.
Die Planung: Zwischen Ludwigsburg-Nord und -Süd wird die Autobahn 81 auf zehn Spuren ausgebaut (bis Leonberg soll sie achtspurig geführt werden). Mittendrin entsteht (auf Asperger Gemarkung) ein neuer Anschluss Ludwigsburg-Mitte. Von dem aus ist eine neue, vierspurige Trasse entlang der Bahnlinie Richtung Heilbronner Straße (Höhe Reuteallee) vorgesehen.

 

Grafik: LKZ

 

 

LKZ 24.11.07

Zwei Varianten für den Ausbau der Strombergstraße werden derzeit diskutiert: Während die Stadträte der CDU, der Freien Wähler und der SPD die Variante 1 bevorzugen und auf einen raschen Ausbau drängen, favorisiert die Stadtverwaltung die Variante 2.

 

Grafik: LKZ/Quelle: Stadt Ludwigsburg